Leistungsspektrum
Eine Auswahl an Leistungen die wir Ihnen bieten
Bei bestimmten Fragestellungen kann es sinnvoll sein, mögliche operative Veränderungen bereits im Beratungsgespräch am Computer zu simulieren, um so gemeinsam ein besseres Konzept der Zielvorstellung zu erreichen. Dabei wird während der Beratung ein digitales Bild von Ihnen angefertigt, das dann am Computer mit spezieller Software entsprechend manipuliert werden kann.
Dieses Vorgehen ist z.B. bei der Planung einer Nasenoperation hilfreich, da es dem Patienten ermöglicht seine eigene Nase genau im Profil zu betrachten und die Wirkung verschiedener Modifikationen direkt zu beurteilen.
Andere Bereiche sind Fettabsaugungen, Brustoperationen oder Facelifts.
Selbstverständlich kann dabei keine Garantie übernommen werden, dass das Operationsergebnis genau der Simulation entspricht. Dennoch stellt diese Simulation eine wichtige Diskussionsgrundlage bei der gemeinsamen Planung der Operation dar und häufig entspricht das Endergebnis durchaus weitgehend der vorherigen Simulation.
Prinzipiell können wir Ihnen fast das gesamte Spektrum der Plastischen Chirurgie anbieten.
Bei der ausführlichen Beratung und Analyse wird, wenn es sinnvoll ist, digitale Bildgebung und Computersimulation möglicher Ergebnisse eingesetzt.
Sollte ein spezielles Thema, das Sie interessiert nicht aufgeführt sein, fragen Sie gerne nach! Das Gebiet ist für eine vollständige Auflistung zu groß.
Aus Gründen des apparativen und personellen Aufwandes sehen wir von großen rekonstruktiven Eingriffen, die so genannte „mikrovaskulär gestielte“ oder „freie“ Gewebetransfers beinhalten, ab. Gleiches gilt für Geschlechtsumwandlungen.
Narbenkorrekturen
Operationen und größere Verletzungen hinterlassen Narben. Dies ist eine Tatsache, an der auch die modernsten chirurgischen Verfahren nichts ändern können.
Leider sind die resultierenden Narben aber nicht immer schmal, flach und unauffällig, sondern bisweilen wulstartig vorgewölbt oder tief eingezogen, verbreitert, auffällig pigmentiert oder alles zusammen. Nicht immer beschränkt sich das Problem auf ästhetische Gesichtspunkte: Durch Narbenstränge oder flächige Narben kann es zu funktionellen Einschränkungen z.B. bei der Bewegung von Gliedmaßen kommen, oder zu schmerzhaften Verziehungen oder Einziehungen im Weichgewebe.
Auch die Plastische Chirurgie ist heute noch nicht in der Lage Narben komplett zu entfernen. Viele der angesprochenen Probleme lassen sich durch Narbenkorrekturen jedoch erheblich verbessern.
Insbesondere bei funktionellen Problemen oder entstellenden Narben werden derartige Operationen von den Krankenkassen übernommen.
Entfernung von Haut-Tumoren und Muttermalen
Besonders wenn es um die Entfernung von Hautveränderungen im Gesichtsbereich geht, ist es natürlich besonders wichtig die Narbensituation so optimal wie möglich zu gestalten.
Bei größeren Veränderungen, die entfernt werden müssen, ist es häufig notwendig die resultierenden Defekte möglichst geschickt und unauffällig wieder zu verschließen. Gerade diese Problemstellungen sind ein zentraler Teil der Plastischen Chirurgie, weshalb entsprechende Eingriffe nahezu täglich in unserer Praxis durchgeführt werden.
In den allermeisten Fällen ist dies in örtlicher Betäubung möglich. Die entfernten Gewebeanteile werden selbstverständlich immer eingeschickt und in einer renommierten Praxis für Pathologie untersucht, so dass Sie maximale Sicherheit bei minimaler Narbenbelastung erreichen können.
Es gibt zwar einige wesentliche Richtlinien, welche Hautveränderungen entfernt werden sollten, aber im Zweifelsfall sollten Sie immer einen Hautarzt konsultieren, um die Veränderung untersuchen zu lassen.
Empfiehlt Ihr Hautarzt eine Entfernung und möchte diese vielleicht aufgrund von Größe oder Lokalisation (z.B. im Gesicht) nicht selbst durchführen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Faltenbehandlung
Das Thema „Faltenbehandlung“ ist so umfangreich, dass darüber ganze Bücher geschrieben wurden. Grob kann man jedoch zunächst trennen nach operativen Verfahren, wie z.B. dem Facelift oder Stirnlift und nichtoperativen Maßnahmen.
Über die bereits genannten Operationen hinaus ist es in manchen Fällen möglich, tiefe Falten durch direkte Exzisionen zu verbessern, so z.B. an der Nasolabialfalte.
Kleine „Knitterfältchen“ lassen sich durch sogenannte „ablative Verfahren“ wie Lasern oder Dermaplaning („Abschleifen“ der obersten Hautschichten) mildern oder ganz zum Verschwinden bringen. Ein stetig wachsendes Betätigungsfeld ist die nichtoperative Behandlung von Falten.
Ohne Anspruch auf Vollständigkeit sind folgende Methoden zu nennen:
Unterspritzen von Falten:
Hierzu gibt es eine Vielzahl von Präparaten, die sich vom Effekt her in Ihrer Volumenwirkung und Haltbarkeit zum Teil erheblich unterscheiden und deshalb nicht alle für jedes Problem gleich gut eignen.
Botox:
Botox ist ein Produkt, das aus einer Fraktion eines Nervengiftes, dem Botulinumtoxin A, besteht. Wenn es gezielt in einen Muskel eingespritzt wird, kommt es, je nach Dosis, zu einer mehr oder weniger kompletten Lähmung dieses Muskels. Das Präparat wird seit vielen Jahren in der Medizin eingesetzt und zwar zur Durchbrechung von spastischen Krämpfen in der Neurologie (z.B. „Torticollis“).
Dabei werden Dosierungen verwendet, die ein vielfaches über den für ästhetische Anwendungen üblichen liegen. Daher kann man sagen, dass die Anwendung relativ sicher und das Potential für Nebenwirkungen gut kalkulierbar ist.
Botox eignet sich besonders gut für Mimik- Falten im Stirnbereich, zwischen den Augenbrauen und an den Partien seitlich der Augenwinkel. Der Effekt tritt erst nach 4 bis 7 Tagen ein und hält dann für 4 bis 6 Monate an. Es eignet sich durchaus auch schon für jüngere Patienten, die erst beginnende Mimik- Fältchen haben, aber nicht möchten, dass diese tiefer werden.
Chemical Peel:
Unter diesem Begriff versteht man die Behandlung der Haut mit verdünnten Säuren, wodurch die oberste Hautschicht abgelöst wird und die Haut sich von unten neu bildet.
Dadurch kommt es zu einer Auffrischung und Verjüngung des Hautbildes, kleine Fältchen und oberflächliche Narben (z.B. Aknenarben) werden gemildert. Ein nicht unerhebliches Risiko liegt dabei allerdings in Pigmentstörungen.
Schwächere Versionen werden in Kosmetikstudios von geschulten Kosmetikerinnen verwendet, die stärkeren Konzentrationen dürfen nur unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.
Faltenunterspritzung mit verschiedenen Materialien
Botox
Dermabrasio
Brustchirurgie
Viele Frauen haben den Wunsch nach einer Veränderung ihrer Brust. Außer den offensichtlichen Anliegen nach einer Vergrößerung, Verkleinerung oder Straffung gibt es noch verschiedene kleinere Veränderungen, nach denen öfter gefragt wird:
Hierunter fallen z.B. Aufrichten von eingezogenen Brustwarzen (Eversionsplastik) und Verkleinerung der Warzenhöfe. Selbstverständlich gibt es auch eine ganze Palette von Eingriffen zur Wiederherstellung der Brust nach Entfernung von Tumoren oder Brustamputation.
Darüber hinaus gibt es verschiedene Fehlbildungen der Brust, bei denen operativ das Erscheinungsbild verbessert werden kann, wie z.B. Asymmetrien oder die „Schlauchbrust“.
Nicht wenige Männer leiden unter einer mehr oder weniger weiblichen Ausprägung ihrer Brust, der sogenannten „ Gynäkomastie“. Auch hier kann operativ gut geholfen werden. Dieser Eingriff wird häufig sogar von der Krankenkasse übernommen.
Brustvergrößerung (Augmentation)
Zur Brustvergrößerung werden in aller Regel Implantate eingesetzt. Trotz vieler Diskussionen in der Vergangenheit sind Silikon-Gel-Implantate immer noch der Standard und für die meisten Anwendungen die beste und sicherste Lösung.
Je nach körperlichen Voraussetzungen und gewünschtem Ergebnis, können verschiedene technische Variationen angewendet werden. Dies betrifft einerseits die Position des Implantates (unter der Brustmuskulatur oder darüber), den Zugang (durch die Achselhöhle, durch die Brustwarze, über einen Schnitt am Rand der Areola, oder von der Unterbrustfalte aus), aber auch die Form und den genauen Typ des Implantates (hohes oder niedriges Profil, symmetrisch oder tropfenförmig, etc.) In der Regel wird bei uns die Operation ambulant in Narkose durchgeführt.
Nach dem Eingriff ist es Notwendig für ca. 4 Wochen einen speziellen BH mit einem Band über der Brust zu tragen. Eine Pauschallösung, die für alle Situationen gleichermaßen passt gibt es nicht, daher ist ein ausführliches Gespräch und eine entsprechende Untersuchung durch den Plastischen Chirurgen, der dann auch den Eingriff selbst durchführt, vor der Planung einer derartigen Operation zwingend notwendig.
Brustverkleinerung (Reduktionsplastik)
Fast noch häufiger als der Wunsch nach einer Brustvergrößerung wird der nach einer Brustverkleinerung geäußert. Frauen mit einer übermäßig großen Brust leiden häufig nicht nur unter der Erscheinung, sondern auch unter verschiedenen körperlichen Beschwerden. In erster Linie geht es dabei um Rückenschmerzen die durch eine reflektorische Fehlhaltung aufgrund des hohen Gewichtes der Brust entstehen.
Weiterhin klagen viele Patientinnen über ziehende Schmerzen in der Brust, Einschneiden von BHTrägern, etc. Es gibt eine Reihe verschiedener Operationstechniken zur Verkleinerung der Brust. Die heute etablierten Techniken unterscheiden sich nach außen hin vor allem durch den Narbenverlauf.
In der Mehrzahl der Fälle bedeutet dies entweder einen im Gesamtbild fast ankerförmigen Narbenverlauf („inverted T“) mit einem horizontalen Anteil in der Unterbrustfalte oder einen minimierten Narbenverlauf, bei dem nur eine deutlich kleinere Narbe um die Areola und von da senkrecht nach unten entsteht („vertical scar technique“).
Beide Verfahren haben Vor– und Nachteile und sind nicht immer bei allen Patientinnen gleichermaßen anwendbar. Dennoch bemühen wir uns, unseren Patientinnen nur möglichst wenig Narben zuzumuten und wenden in den meisten Fällen die narbensparende Technik an. Nach einer derartigen Operation dauert es mehrere Monate, bis die Brust sich in ihre neue Form entwickelt hat.
Dabei durchläuft die Brust einen Senkungsprozess, weshalb während der Operation eine Überkorrektur der Form erfolgen muss. In der Regel erfordert eine Brustverkleinerung einen stationären Aufenthalt von ca. 5 bis 6 Tagen. Bei entsprechend großen Brüsten werden die Kosten für die Operation häufig sogar von Versicherung oder Krankenkasse getragen.
Bruststraffung (Mastopexie)
Bei einer Bruststraffung geht es darum eine abgesunkene Brust mit erschlafftem Hautmantel wieder in ihre natürliche Position anzuheben und sie dabei zu straffen.
Die Techniken ähneln sehr denen zur Verkleinerung einer Brust, da auch hier meist die Brustwarze nach oben hin verlagert werden muss. Je nach Volumen der zu straffenden Brust und dem Wunsch der Patientin kann dabei etwas Gewebe entfernt werden, das vorhandene Gewebe zur Neuformung verwendet werden, oder bei zu wenig Volumen zusätzlich ein Implantat eingebracht werden. Die Operationstechniken werden selbstverständlich entsprechend modifiziert und selektiv eingesetzt.
Je nach Ausmaß ist die Operation ambulant oder stationär möglich.
Gynäkomastie
Nicht wenige Männer leiden unter einer mehr oder weniger weiblichen Ausprägung ihrer Brust, der sogenannten „Gynäkomastie“. Dabei handelt es sich um eine gutartige Vermehrung von Brustdrüsengewebe und Fettgewebe in der Brust.
Auch hier kann operativ gut geholfen werden. Je nach Befund kann dabei mit einer reinen Absaugung von Fettgewebe (Liposuction) oder einer Kombination von Absaugung und Exzision vorgegangen werden. Der Eingriff ist ambulant in Narkose möglich und wird häufig sogar von der Krankenkasse übernommen.
Brustrekonstruktion
Viele Frauen leiden erheblich unter der als entstellend empfundenen Erscheinung nach der Operation von bösartigen Tumoren der Brust. Niemand kann die Brust wieder so herstellen, wie sie von Natur aus war, aber es gibt eine ganze Palette von Möglichkeiten die Erscheinung soweit zu verbessern, dass man sich weder bei Auswahl der Kleidung noch bei sportlichen Aktivitäten erheblich einschränken muss.
Prinzipiell lassen sich derartige Rekonstruktionen einteilen in Rekonstruktionen mit körpereigenem Gewebe und Verfahren mit Implantaten. Nicht jedes Verfahren ist für jede Patientin gleich gut geeignet. Was am besten zu Ihnen passt lässt sich nur im Rahmen einer persönlichen Beratung herausfinden. Die ausgedehnten Eigengewebsrekonstruktionen mit freien Lappenplastiken können wir aufgrund logistischer Gegebenheiten in der Belegklinik nicht anbieten.
Fettabsaugung (Liposuction)
Bei der Liposuction handelt es sich um ein Verfahren zur Entfernung überschüssigen Fettgewebes. Leider wird dies meist missverstanden und gleichgesetzt mit dem Ersatz für Abnehmen oder einer Diät. Es ist jedoch nicht möglich gleichmäßig am ganzen Körper Fett zu entfernen. Die Methode ist vielmehr dazu geeignet, bei Personen mit mehr oder weniger normalem Gewicht, gezielt Problemzonen zu reduzieren.
Ideale Voraussetzungen sind bei schlanken Patienten gegeben, die isoliert an bestimmten Zonen eine Veränderung der Kontur wünschen. Typische Beispiele hierfür sind die oft als „Reithosen“ bezeichneten Fettansammlungen an den Oberschenkel-Außenseiten, Fettpölsterchen an Oberschenkel– und Knie-Innenseiten, oder die beim Mann häufig als störend empfundenen Ansammlungen im Hüftbereich, die bisweilen auch liebevoll „Lovehandles“ genannt werden.
Derartige Korrekturen sind – abhängig vom Befund - prinzipiell an fast allen Körperregionen möglich, so z. B. auch am Hals und im Gesicht. Die Idee der Fettabsaugung ist bereits relativ alt, aber erst die modernen Verfahren mit Infiltration größerer Mengen Flüssigkeit (Tumeszenz) verhalfen der Methode zu Ihrem heutigen Stellenwert. Das in unserer Praxis eingesetzte Verfahren stellte eine der jüngsten Entwicklungen auf diesem Gebiet dar. Es handelt sich dabei um die mechanisch unterstützte Absaugung, kurz PAL (Power Assisted Lipectomy) genannt.
Dabei werden spezielle Kanülen benützt, die auf einen Handgriff aufgesteckt werden, der diese Kanülen in eine schnelle longitudinale Bewegung versetzt. Dadurch werden Fettzellen zum platzen gebracht und leichter und schonender aus ihrer Umgebung gelöst. Für den Patienten bedeutet dies weniger stark ausgeprägte postoperative Schmerzen und Hämatome und ein gleichmäßigeres Ergebnis. Je nach Ausdehnung des Befundes ist eine derartige Operation in Narkose oder in örtlicher Betäubung, in der Regel aber immer ambulant durchführbar.
Bei der hier angewandten Technik ist es möglich, bereits am nächsten Tag wieder zu duschen. Nach der Operation muss für ca. 4 Wochen ein zuvor angepasstes Kompressionswäsche-Element getragen werden.
Gesichtschirurgie
Lidstraffung
Bei der Lidstraffung, insbesondere Oberlidstraffung, handelt es sich um einen der häufigsten operativen Eingriffe überhaupt. Gerade die Oberlidstraffung ist ein relativ kleiner Eingriff mit oft großem Effekt.
Die Augen wirken offener, wacher, strahlender und doch natürlich, ohne dass es für den uneingeweihten offensichtlich wird, dass ein chirurgischer Eingriff stattgefunden hat. Die Oberlidstraffung lässt sich problemlos in örtlicher Betäubung durchführen, während bei der Unterlidstraffung für viele Patienten doch die ambulante Narkose die angenehmere Lösung darstellt.
Nach der Operation tritt immer eine gewisse Schwellung und Blauverfärbung auf, die mit guter Kühlung aber nach 10 bis 12 Tagen weitgehend abgeklungen ist. Diskretere Schwellungen in den Lidern können bei genauem Hinsehen jedoch auch noch einige Monate nach dem Eingriff bemerkt werden, stellen aber normalerweise kein Problem dar.
Gerade Interessenten für eine Oberlidplastik müssen bisweilen allerdings enttäuscht werden: Wenn es Ihnen hauptsächlich um eine Anhebung der Augenbrauen geht, so ist dies durch eine Lidstraffung natürlich nicht zu erreichen. Hier kann dann aber z.B. mittels eines endoskopischen Stirnlifts der gewünschte Effekt erzielt werden.
Nasenkorrekturen
Nasenkorrekturen sind relativ diffizile Eingriffe, bei denen wenige Millimeter häufig den Unterschied zwischen einem sehr guten und einem nur mittelmäßigen Ergebnis bedeuten können. Entscheidend ist eine gute Kommunikation vor der Operation. Noch mehr als bei den meisten anderen Eingriffen ist es hier notwendig, dass Patient und Operateur die gleiche Zielvorstellung haben.
Hier ist die Simulation eines möglichen Ergebnisses am Computer besonders hilfreich, denn gerade die Ansicht im Profil macht häufig den größten Unterschied und diese Perspektive ist dem Patienten im Spiegel nicht wirklich zugänglich. Schnell lässt sich so auch feststellen, ob die angestrebte Nasenform überhaupt mit dem übrigen Gesicht harmoniert. Die entstehende Betrachtungsdistanz ermöglicht es den Gesamteindruck zu beurteilen und sich nicht nur auf die Nase zu fixieren, was allzu häufig beim Blick in den Spiegel passiert.
Größere Veränderungen an der Nase sind für den Patienten am schonendsten in Narkose zu erreichen, aber dennoch fast immer ambulant möglich. Nach der Operation kommt es erst einmal zu hartnäckigen Schwellungen, die z. T. Erst nach 2 bis 3 Wochen abklingen. Geringfügigere Schwellungseffekte können bis zu 6 Monaten beobachtet werden.
Wir führen lediglich Operationen zur Veränderung der Erscheinung der Nase durch. Operationen unter überwiegend funktionellen Aspekten, z. B. zur Verbesserung der Nasenatmung bei schief stehender Nasenscheidewand, sind besser beim HNO-Arzt aufgehoben.
Straffungsoperationen
Neben Straffungen der Gesichts– und Halshaut, die meist in Folge von Alterungsprozessen abgesunken und faltig wird und Bruststraffungen, können natürlich auch andere Körperpartien gestrafft werden. Ursächlich für eine Erschlaffung der Haut und Weichgewebe am Körper sind meist starke Gewichtsabnahme oder Schwangerschaften.
Gerade für Menschen, die mit großen Mühen viele Kilogramm Übergewicht abgebaut haben ist es besonders frustrierend, feststellen zu müssen, dass sie ihrem gewünschten Körperbild in keiner Weise nahe gekommen sind, sondern vielmehr hässliche Hautfalten ihnen das Leben schwer machen.
Am häufigsten betrifft dies die Bauchdecken-Region. Hier kommt es nicht nur durch Gewichtsabnahme, sondern viel häufiger durch Schwangerschaften zu einer unschönen Erschlaffung. Je nach Befund ist dabei eine mehr oder weniger ausgedehnte Abdominoplastik, ggf. in Kombination mit einer Liposuction zu empfehlen.
Bei den übrigen Körperregionen muss ganz besonders die Sinnhaftigkeit einer Straffungsoperation geprüft werden, da die resultierenden Narben zum Teil deutlich sichtbar und störend sein können. Prinzipiell sind aber Straffungen der Oberarme, der Oberschenkel, der Gesäßregion, des Rückens und der Flanken ebenfalls möglich. Bei gravierenden Fällen werden die Kosten unter Umständen von den Krankenkassen getragen.
Face- und Necklift
Hinter diesen Begriffen verbergen sich heute zu Tage eine ganze Anzahl an Möglichkeiten der Verjüngung der Gesichts– und Halsregion. Die gefürchtete „maskenhafte Erscheinung“ des Gesichtes nach einem Facelift, wie es bei früher üblichen ausgedehnten Straffungsoperationen bisweilen zu sehen war, ist heute eine Seltenheit geworden.
Die modernen Methoden sind sehr differenziert und selektiv einsetzbar, so dass jeweils nur die Problemregion sanft verbessert wird, der individuelle Charakter des Gesichtes jedoch erhalten bleibt. Die Medien haben hierfür Begriffe wie „Mini-Lift“, „Soft-Lift“ und ähnliche geprägt.
In der Tat kann man, wie aus einem Baukasten, die passenden Eingriffe heraussuchen und kombinieren, um die erwünschte Wirkung auf möglichst schonende Weise und mit völlig natürlicher Erscheinung zu erreichen. Dabei werden einzelne Bereiche selektiv gestrafft, Fettpölsterchen repositioniert oder entfernt.
Falten werden nicht maximal glatt gezogen, sondern gemildert. In bestimmten Fällen kann auch ein Endoskop und entsprechendes endoskopisches Instrumentarium benutzt werden, um den Eingriff zu unterstützen und somit noch sicherer zu gestalten. Insgesamt also eine sehr individuelle Angelegenheit, die eine ebensolche Beratung erfordert und wenig pauschale Aussagen zulässt. Dennoch kann allgemein davon ausgegangen werden, dass heute auch derartige Eingriffe ambulant mit hohem Sicherheitsstandard durchführbar sind.
Otoplastik (Anlegen von den Ohren)
Viele Kinder, aber auch etliche Erwachsene leiden unter der Erscheinung ihrer abstehenden Ohrmuscheln. Das Problem liegt in den allermeisten Fällen in der unvollständigen Ausprägung der so genannten „Anthelixfalte“ begründet. Hinzu kommt eine relativ breite „innere Ohrmuschel“, die so genannte „Concha“.
Korrektur genau dieser Fehlbildungen führt schnell zu einer viel natürlicheren Erscheinung mit deutlich näher am Kopf anliegenden Ohrmuscheln. Es gibt eigentlich keinen plausiblen Grund, einem Kind, das unter dieser Erscheinung leidet, eine Operation vorzuenthalten. Die Risiken sind minimal, der Eingriff schonend und ambulant möglich und auch der dicke „Turban-Verband“ gehört der Vergangenheit an. Viele Kinder, die an einem Freitag operiert werden, gehen bereits Montag oder Dienstag wieder fröhlich in die Schule!
Natürlich sind die Ohren für einige Zeit geschwollen, da die Betroffenen aber meist schon seit Jahren sehr geschickt ihre Ohren unter der Frisur verstecken, stellt dies in der Regel kein großes Problem dar. Bis zur Pubertät wird diese Operation von den Krankenkassen getragen, danach müssen die Kosten in den meisten Fällen vom Patienten selbst übernommen werden.
Kinn-Augmentation
Lippen-Korrekturen
Straffungsoperationen
Neben Straffungen der Gesichts– und Halshaut, die meist in Folge von Alterungsprozessen abgesunken und faltig wird und Bruststraffungen, können natürlich auch andere Körperpartien gestrafft werden.
Ursächlich für eine Erschlaffung der Haut und Weichgewebe am Körper sind meist starke Gewichtsabnahme oder Schwangerschaften. Gerade für Menschen, die mit großen Mühen viele Kilogramm Übergewicht abgebaut haben ist es besonders frustrierend, feststellen zu müssen, dass sie ihrem gewünschten Körperbild in keiner Weise nahe gekommen sind, sondern vielmehr hässliche Hautfalten ihnen das Leben schwer machen. Am häufigsten betrifft dies die Bauchdecken-Region.
Hier kommt es nicht nur durch Gewichtsabnahme, sondern viel häufiger durch Schwangerschaften zu einer unschönen Erschlaffung. Je nach Befund ist dabei eine mehr oder weniger ausgedehnte Abdominoplastik, ggf. in Kombination mit einer Liposuction zu empfehlen. Bei den übrigen Körperregionen muss ganz besonders die Sinnhaftigkeit einer Straffungsoperation geprüft werden, da die resultierenden Narben zum Teil deutlich sichtbar und störend sein können.
Prinzipiell sind aber Straffungen der Oberarme, der Oberschenkel, der Gesäßregion, des Rückens und der Flanken ebenfalls möglich. Bei gravierenden Fällen werden die Kosten unter Umständen von den Krankenkassen getragen.
Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik)
Nicht selten bleibt in Folge einer Schwangerschaft oder einer starken Gewichtsabnahme der Bauch mehr oder weniger stark vorgewölbt oder gar mit einer Falte überhängend.
Insbesondere nach Schwangerschaften besteht das Problem dabei nicht nur in einem Überschuss an Haut und Weichteilmantel, sondern auch an einer gewissen Schwäche der in der Tiefe liegenden Bauchdeckenfaszie und einem Auseinanderstehen der senkrechten Bauchmuskeln. (Rektusdiastase) Leider lässt sich dieses Problem nicht durch Bauchmuskeltraining lösen.
Die Muskeln können aufgrund ihrer ungünstigen Position dem Druck der inneren Organe keinen ausreichenden Gegendruck mehr entgegensetzen. Das Resultat ist eine auffällige Vorwölbung des Bauches. In solchen Fällen hilft nur eine entsprechende Raffung der Faszie, wodurch die Muskeln wieder in ihre anatomisch korrekte Lage zurückverlagert werden.
Dies wird meistens in Verbindung mit einer Straffung des Haut-Weichteilmantels durchgeführt. Bei weniger stark ausgeprägten Fällen, in denen die Vorwölbung überwiegend den Unterbauch betrifft und kein, oder nur wenig Hautüberschuss besteht, kann auch ambulant eine endoskopische Raffung der Faszie durchgeführt werden. Bei Entfernung größerer Haut– und Unterhautfett-Areale muss als Konsequenz fast immer auch der Nabel versetzt werden, um am Ende wieder in einer anatomisch richtigen Position zu sitzen.
In vielen Fällen kann es von Vorteil sein, die Abdominoplastik noch mit einer Absaugung von Fettgewebe aus den Übergangsregionen seitlich, am Oberbauch und im Schambereich zu kombinieren. Dadurch lässt sich ein harmonischerer Übergang von den gestrafften auf die nicht operierten Regionen erreichen.
Nach einer Abdominoplastik ist für einige Tage Bettruhe unbedingt notwendig. Unter anderem aus diesem Grund, wird der Eingriff nur stationär durchgeführt. Die Erholungsphase, in der körperliche Schonung notwendig ist dauert mehrere Wochen. Für ca. 4 bis 6 Wochen muss ein angepasstes Kompressionsmieder getragen werden.
Bruststraffung (Mastopexie)
Bei einer Bruststraffung geht es darum eine abgesunkene Brust mit erschlafftem Hautmantel wieder in ihre natürliche Position anzuheben und sie dabei zu Straffen. Die Techniken ähneln sehr denen zur Verkleinerung einer Brust, da auch hier meist die Brustwarze nach oben hin verlagert werden muss.
Je nach Volumen der zu straffenden Brust und dem Wunsch der Patientin kann dabei etwas Gewebe entfernt werden, das vorhandene Gewebe zur Neuformung verwendet werden, oder bei zu wenig Volumen zusätzlich ein Implantat eingebracht werden. Die Operationstechniken werden selbstverständlich entsprechend modifiziert und selektiv eingesetzt. Je nach Ausmaß ist die Operation ambulant oder stationär möglich.
Oberarmstraffung
Oberschenkelstraffung
Gesäß-Straffung
Operation am Weiblichen Genitale
Vaginale Verjüngungs- OP's
Verkleinerung und / oder Straffung der kleinen Labien
Vergroesserung der großen Labien
G-Punkt Injektionen
Rekonstruktion nach weiblicher Beschneidung
Endoskopische Eingriffe
Unter endoskopischen Eingriffen versteht man Verfahren, bei denen die Operation durch Einblick über spezielle Optiken, die heute praktisch immer mit einer Videokamera bestückt sind, unterstützt wird. Dadurch ist es möglich, über häufig viel kleinere Schnitte Operationen unter Sicht am Video-Monitor mit speziell dafür entwickeltem Instrumentarium durchzuführen.
Zusätzlich kann mit diesen Verfahren die Sicherheit eines konventionell durchgeführten Eingriffes erhöht werden, da die Sicht besser wird und eine erhebliche Vergrößerung der Strukturen durch die Videokamera erreicht werden kann. Typische Einsatzgebiete sind:
- endoskopisches Stirnlift
- endoskopische Bauchdeckenstraffung
- endoskopisch unterstütztes Face– und Necklift
Endoskopische Bauchdeckenstraffung
Bei der endoskopischen Bauchdeckenstraffung wird das Problem der erweichten Bauchdeckenfaszie (siehe Bauchdeckenstraffung) behoben, indem über einen relativ kleinen Schnitt (etwas kleiner und in ähnlicher Lage wie ein typischer Kaiserschnitt) endoskopisch unterstützt die Faszie dargestellt und dann mit entsprechenden Nähten gerafft wird. Dieses Verfahren ist insbesondere dann geeignet, wenn kein Hautüberschuss besteht und die Vorwölbung sich vor allem auf den Unterbauch beschränkt. Ergänzend kann dabei auch noch Fett am Bauch und an den Flanken abgesaugt werden.
Der Vorteil besteht in einem erheblich kleineren Schnitt, als bei einer konventionellen Bauchdeckenstraffung und darin, dass die Operation normalerweise ambulant durchführbar ist.

